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Heide – Honig – Hightech: Eine Region im Wandel

Anschließend an das Bauernhaus zeigt dieser Rundgang die Bedeutung der Landwirtschaft für die Kulturgeschichte des Celler Raumes. Sie prägt das Bild der Landschaft, der Siedlungen und ihrer Bewohner – bis in die Gegenwart. Vorstellungen von einem idyllischen Landleben bestimmen bis heute das Bild vom Bauern. Die Realität besteht jedoch bis ins 19. Jahrhundert hinein aus schwerer körperlicher Arbeit und der Abhängigkeit von verschiedenen Dienstherren.

Einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Landwirtschaft leistet der in Celle geborene Albrecht Daniel Thaer mit der Propagierung betriebswirtschaftlicher Grundsätze. Aber erst die Agrarreformen, an denen auch Thaer mitwirkt, führen zur Aufhebung der alten Abhängigkeiten und zu einem eigenverantwortlichen Wirtschaften der Bauern. Eine stärkere Orientierung am Markt und die von England ausgehende Mechanisierung verändern und erleichtern die Arbeitsprozesse. Mit dem steigenden Wohlstand halten städtische Wohn- und Lebensformen auch auf dem Land Einzug. Moderne Landmaschinen erlauben immer weniger Menschen immer mehr zu produzieren. Globale Märkte schaffen heute neue Abhängigkeiten und Verflechtungen, der Landwirt wird zum Unternehmer.

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