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Seiteninhalt

30. November 2007 – 30. März 2008

Teddy und seine Freunde

Der Teddy soll seinen Namen der Legende nach dem amerikanische Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt verdanken, der ein begeisterter Bärenjäger war. Auf der Jagd in Mississippi 1902 hatte er keine Gelegenheit zum Abschuss eines Bären, sondern bekam ein angebundenes Bärenjunges vor die Flinte gesetzt, das er jedoch nicht erschießen wollte. Der Karikaturist Clifford K. Berryman von der Washington Post, sorgte mit seinen Karikaturen für die Verbreitung des Vorfalls und inspirierte so die russischen Einwanderer Morris und Rose Michtom, einen Bären als Schaufensterdekoration für ihr Geschäft in Brooklyn zu basteln und ihn mit Genehmigung Präsident Roosevelts Teddy’s bear zu nennen. Aus diesen Anfängen entstand einer der größten amerikanischen Spielwarenhersteller, die Ideal Novelty and Toy Company.

Teddy und seine FreundeNeben der amerikanischen Legende gibt es eine deutsche Überlieferung: 1902 entwickelte der Neffe der Spielzeugwarenherstellerin Margarete Steiff, Richard Steiff, in Giengen a. d. Brenz den ersten Teddybären mit beweglichen Armen und Beinen. Skizzen und Studien dafür hatte er während seines Studiums an der Kunstgewerbeschule Stuttgart im dortigen Zoo gefertigt. Der Bär wurde in die USA geschickt und kam wegen Nichtgefallen zurück. Erst auf der Leipziger Messe 1903 orderte ein amerikanischer Vertreter den verbesserten Bären in größerer Stückzahl. Der Bär soll zur Dekoration der Hochzeitstafel von Roosevelts Tochter gehört haben und beim scherzenden Tischgespräch über die Jagdleidenschaft des Präsidenten seinen Namen erhalten haben. Beide Versionen sind nicht verbürgt, trugen als Werbeanekdoten aber dazu bei, dass der Teddy von Amerika aus seinen Siegeszug in die Welt antrat.

Allein über 100 Original-Teddys und andere Plüschtiere der Firma Steiff sowie die Original-Skizzenbücher von Richard Steiff und Firmenkataloge ließen die historische Entwicklung in der Ausstellung anschaulich werden. Mit Hilfe von Exponaten der Firmen Hermann, Hirschaid und Martin, Sonneberg, wurde die Weiterentwicklung und Vielfalt der plüschigen Gesellen gezeigt. Die heimischen und exotischen Tiere der Kösener Spielzeug Manufaktur waren in ihrem eigenen landschaftlichen Lebensraum zu sehen.

Doch nicht nur die Ware Spielzeug wurde thematisiert, sondern auch die nach wie vor in aufwändiger Handarbeit gefertigten Künstler- und Sammlerbären, die teilweise skurrile Formen annehmen können, wie die Bären der Neuseeländer Künstlerin Heather Lyell verdeutlichen. Aber auch „kultige“ Bären wie Mr. Bean, Käpt’n Blaubär, Baloo, Winnie the Pooh, Paddington Bear und ihre Geschichten wurden ausgestellt. Die Ausstellung beschäftigte sich zudem mit der Frage, was der Braunbär mit dem Teddybären zu tun hat und zeigte die große Zahl der Alltagsgegenstände, die - nicht nur zur Weihnachtszeit - mit einem Teddybärmotiv versehen sind. Auch die Werbung bedient sich der Bären und Teddys und zieht so alle emotionalen Register, sind doch Teddybären aufgrund ihres positiven Images die idealen Verkaufshelfer. So begegnete man in der Ausstellung beispielsweise dem Eisbären von Coca Cola oder dem Bären von Bärenmarke. Ein besonderes Kapitel war den Bären aus Celle und seinem Umland gewidmet, beim Celler Bärentreffen erzählten sie in der Ausstellung ihre Geschichte, alte Kinderbilder weckten Erinnerungen. Ein weiteres Highlight der Ausstellung waren die Bärenbilder des Sylter Künstlers Asger Jensen sowie Gemälde aus der Ted-Galerie von Volker Brummig, ein augenzwinkernder Streifzug durch die Kunstgeschichte.

 

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